Wenn die Seele durch den Körper von ihrem Leiden spricht ...
Zum Verständnis und zur Therapie "psychosomatischer" Störungen

State of the Art - Workshop: Supervision, Selbsterfahrung, Theorie, Forschung

Symbolfoto

Psychomatik

„Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung,
aber ein zerschlagener Geist
 vertrocknet das Gebein.“
Buch der Sprüche 17,22

redball.gif - 0,37 K Was heißt psychosomatisch?
Wie kann man "psychosomatische Phänomene und Störungen" erkennen, verstehen und in Psychotherapie und Beratung mit ihnen umgehen?

redball.gif - 0,37 K Die Verständnisebenen:
biologisch (medizinisch) - psychologisch (psychotherapeutisch) - personal (ganz-heitlich) - zwischenmenschlich (dialogisch) - gesellschaftlich (soziokulturell)

redball.gif - 0,37 K "Mit Leib und Seele":
Über das komplexe Zusammenspiel körperlicher und psychischer Phänomene. Körper, Seele und Geist als untrennbare Ausdrucksformen des menschlichen Lebens. – Gibt es auch nicht-psychosomatische Krankheiten?

redball.gif - 0,37 K Psychosomatische und biopsychosoziale Modellvorstellungen: Die körperliche Krankheit als Symbol und Symptom für seelisches Leiden (Somatisierung)? als spezifische Folge eines bestimmten inneren Konflikts? als Ausdruck von Beziehungsstörung? als Reaktion auf die Unfähigkeit, Konflikte psychisch zu verarbeiten? umgekehrt als Grundlage seelischer Probleme?

redball.gif - 0,37 K Leitung

Peter F. Schmid


redball.gif - 0,37 K Zeit

23.-24. Januar 2021:
Freitag 15.00 - 21.00 h, Samstag 13.30 – 19.30 h

 

redball.gif - 0,37 K Ort

Praxis Peter F. Schmid: Wien 12., Koflergasse 4/26
Plan

 

redball.gif - 0,37 K Kosten

Frühzahlerpreis (bis 23. 10. 2020) 250 EUR,
Normalpreis 275 EUR für IPS-Mitglieder und TeilnehmerInnen am APG-Propädeutikum;
sonst Frühzahler 270 EUR, Normalpreis 295 EUR.

Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen.

Die traditionellen Vorstellungen von Psychosomatik beruhen auf einem überholten, polarisierenden Verständnis von Körper (Leib) und Seele (Geist). Wir versuchen in diesem Workshop, ein personales und personzentriertes Verständnis von sogenannten psychosomatischen Phänomenen zu gewinnen.

Anhand von Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen sowie der person- zentrierten Psychopathologie versuchen wir, "psychosomatische" Phänomene und mit psychischen Beschwerden verbundenes körperliches Erleben zu verstehen und diskutieren die Möglichkeiten und Grenzen von Psychotherapie: Was ist in Akutfällen zu tun? Was ist bei der Arbeit mit solchen Störungen zu beachten? Welche Chancen hat Psychotherapie? Warum tun sich "psychosomatisch" erkrankte Personen so schwer, Psychotherapie anzunehmen? Wo muss sie ansetzen? Wie können Medizin/Psychiatrie und Psychotherapie zusammenwirken?

 

http://pfs-online.at/1/psychosomatik21.htm


 

redball.gif - 0,37 K Anrechenbarkeit
    
16 Stunden bzw. Arbeitseinheiten

für alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen des IPS der APG
Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung, Supervision und/oder Theorie [Fachspezifikum: AO 2013: a/b/c; frühere AO 1.(a), 2.(b) oder 3.(b) Wahlpflicht]

für alle Aufnahmeverfahren & in bestimmten Fällen als Entscheidungsseminar für das Fachspezifikum
Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung

für das Propädeutikum
16 Stunden Selbsterfahrung oder Praktikumssupervision

für Fort- und Weiterbildung

für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen eingetragenen Psychotherapeuten (mit Zusatzbezeichnung) verlangen

redball.gif - 0,37 K Hinweis

Das Seminar wird auch zur Fortbildung für PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen empfohlen.

Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflich-tung).

Literatur (Auswahl)

BINDER, UTE / BINDER, JOHANNES (1991), Studien zu einer störungsspezifischen klientenzen­trierten Psychotherapie. Schizophrene Ordnung – Psychosomatisches Erleben – Depressives Leiden, Eschborn (Klotz) 1991, 2 1994

FINKE, JOBST / TEUSCH, LUDWIG (1991) (Hg.), Gesprächspsychotherapie bei Neurosen und psychosomatischen Erkrankungen. Neue Entwicklungen in Theorie und Praxis, Heidelberg (Asanger) 1991

MOSHAGEN, DIETRICH H. (1997) (Hg.), Klientenzentrierte Therapie bei Depression, Schizophrenie und psychosomatischen Störungen, Heidelberg (Asanger) 1997

PFEIFFER, WOLFGANG M. (1991), Krankheit und zwischenmenschliche Beziehung, in: Finke, Jobst / Teusch, Ludwig (Hg.), Gesprächspsychotherapie bei Neurosen und psychosomatischen Erkrankungen. Neue Entwicklungen in Theorie und Praxis, Heidelberg (Asanger) 1991, 25‑

REISCH, ELISABETH (1994), Verletzbare Nähe. Ein klientenzentrierter Weg zum psychosomatischen Patienten, München (Pfeiffer) 1994

RIPKE, THOMAS (1997), Der spezifische Beitrag des personzentrierten Ansatzes für eine bessere psychosomatische Grundversorgung, in: Moshagen, Dietrich H. (Hg.), Klientenzentrierte Therapie bei Depression, Schizophrenie und psychosomatischen Störungen, Heidelberg (Asanger) 1997, 68–85

SACHSE, RAINER (1995), Der psychosomatische Patient in der Praxis, Stuttgart (Kohlhammer) 1995

SCHMID, PETER F. (1994), „Mensch sein heißt, leibhaftig zugegen sein“, in: Solidarität und Autonomie. Personzentrierte Gruppentherapie, Bd. I, Köln (EHP) 1994, 425-502

redball.gif - 0,37 K Anmeldung                                                                                   
 

am einfachsten online mit diesem Formular.

mit formloser E-Mail an registration@pfs-online.at.

telefonisch +43 699 81513190
Auch Anrufbeantworter (bitte keine SMS).

mit der Post an Praxis Peter F. Schmid, 1120 Wien, Koflergasse 4.
Bitte geben Sie an, für welche Veranstaltung(en) Sie sich anmelden wollen, Ihren Namen, Ihre Adresse, Mailadresse und Telefonnummer.

Nähere Informationen zur Anmeldung  |   Teilnahme- und Zahlungsbedingungen.

 

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