Peter F. Schmid

PERSONZENTRIERTE GRUPPENPSYCHOTHERAPIE IN DER PRAXIS
- Ein Handbuch -
II. Die Kunst der Begegnung
Mit einem Beitrag von Carl R. Rogers

Mit den Registern für Band I und II.
Paderborn
(Junfermann) 1996
ISBN 3-87387-245-5
688 Seiten, 14 x 21,5 cm, Kt, 29,50 EUR     

Cover Kurzbeschreibung Rezensionen Stichwörter Inhaltsverzeichnis



PERSONZENTRIERTE GRUPPENPSYCHOTHERAPIE IN DER PRAXIS

Das umfassende Handbuch zur Gruppe.
Kleingruppen, Großgruppen, gesellschaftliche Perspektiven.

Die umfassende und kompetente monografische Darstellung der Personzentrierten Gruppenpsychotherapie und Gruppenarbeit in drei Bänden - mittlerweile das Standardwerk personzentrierter Gruppenarbeit.

Carl Rogers hat die Gruppe die vermutlich "potenteste soziale Erfindung des 20. Jahrhunderts" genannt. Und er hat selbst entscheidende Beiträge dazu geleistet - mehr, so eine These dieses Buches, als bislang selbst Personzentrierte Therapeuten realisiert haben.

Als soziales Lebensfeld ist die Gruppe der Ort der Begegnung ("Encounter") von Person zu Person. In der Spannung zwischen Individuum und Gesellschaft bietet sie als Lernort für Solidarität und Autonomie ein unermessliches Potenzial an therapeutischen Möglichkeiten, denen in diesem Band im Detail nachgegangen wird. Dabei kommt auch die "Einzeltherapie", aus ihrem sozialen Umfeld heraus verstanden, in ein neues Licht. So stellt dieses Werk eine Auseinandersetzung mit dem Personzentrierten Ansatz insgesamt, insbesondere mit seinen Weiterentwicklungen duch die Rezeption des Spätwerks von Rogers dar.

Die Themen des I. Bandes - die anthropologischen Grundlagen, vor allem die Bedeutung von Begegnung und Gegenwärtigkeit, die Bezüge zwischen Spiel, Theater und Psychotherapie und die körperliche Dimension des Personzentrierten Ansatzes - werden in diesem Band nun für den Praktiker erschlossen:

  • Der I. Abschnitt bietet eine Einführung in die Theorie der Gruppe und weist den personzentrierten Ansatz als seiner Natur nach sozialen und damit als einen Gruppenansatz aus.
  • Im II. Abschnitt werden ausführlich die verschiedenen Aspekte der Personzentrierten Gruppenpsychotherapie und Gruppenarbeit behandelt: Begriffe, Indikation, Setting, Prozessverläufe, Effizienz, Möglichkeiten der Gruppenteilnehmer, Gruppenleitung, Techniken, schwierige Situationen, Großgruppen usw.
  • Der III. Abschnitt stellt Ausbildung, Supervision sowie Forschung zu und Kritik an Personzentrierten Gruppen dar.
  • Eine Übersicht der "Anwendungsbereiche" sowie Modelle und Erfahrungsberichte, unter anderem über das La Jolla Programm und ein "Body Encounter", bieten im IV. Abschnitt einen Einblick in die praktische Arbeit.
  • Im V. Abschnitt kommen zentrale, wenngleich oft tabuisierte Themen in Psychotherapie und Gruppe (Macht, Aggression, Sexualität) zur Sprache.
  • Der VI. Abschnitt zeigt Perspektiven zur Weiterentwicklung des Ansatzes und zu einer personzentrierten Ethik auf und diskutiert den Begriff "Liebe" in der Psychotherapie und im Personzentriertem Ansatz.
  • REZENSIONEN

    "Ein Buch, das in diesem Bereich des Personzentrierten Ansatzes nicht seinesgleichen hat."
    Univ. Prof. Wolfgang M. Pfeiffer, GwG Zeitschrift, Köln

    "Von Schmid wird mit großer Sach- und geistesgeschichtlicher Kompetenz eine Fülle von Erfahrungs- und Forschungsmaterial aufgearbeitet und divergierende Positionen systematisch dargestellt; ganz im Sinne eines Handbuchs. Der Autor hat aber auch in einem separaten Abschnitt etwas getan, was so gar nicht den Erwartungen an ein Handbuch personzentrierter Provenienz entspricht. Er hat sich 'Großer Themen' angenommen, die bisher andere therapeutische Orientierungen zu ihren Inhalten genommen haben: Macht, Aggression, Sexualität. Vom Personzentrierten Ansatz wäre dazu viel beizutragen. Schmid tut genau dies — eine Gratwanderung mit teilweise gewagten und nicht immer zustimmungsfähigen Hypothesen; eine Leistung, für den Personzentrierten Ansatz etwas zu unternehmen, was zum Grundbestand jeder therpeutischen Orientierung gehört. Wer (gerade unsere angewandte) Wissenschaft als einen Suchprozeß versteht und Freude an philosophischer Nachdenklichkeit hat, dem sei dieses Buch empfohlen."
    Johannes Binder, GwG Zeitschrift, Köln

    "Personzentrierte Ausbildungscurricula verfügen mit "Person-zentriert' und dem 'Handbuch der Gruppenpsychotherapie I und II' nunmehr über ein dreibändiges Grundlagenwerk. Sein Niveau läßt es zu, daß es für die Einstiegsphase jeder Psychotherapie, also die Begegnung des Therapeuten mit dem Klienten, zur allgemeinen Grundlage dienen kann, noch vor der Aufspaltung in technische Differenzierungen, in Methoden also. So möge es der gesamten österreichischen und deutschsprachigen Psychotherapie zum 'Facilitator' bei ihrer gemeinsamen Aufgabe dienlich werden."
    Univ. Doz. Raoul Schindler, ÖAGG & Wr. Arbeitskreis für Psychoanalyse, Wien

    "Ein kapitaler Wurf. Wir haben es in den beiden Bänden zur Personzentrierten Gruppenpsychotherapie mit einer überaus gründlich erarbeiteten und sorgfältig reflektierten anthropologischen Grundlegung des 'personzentrieren' Ansatzes für die Psychotherapie der Gegenwart zu tun; sie dürfte in der deutschsprachigen Fachliteratur ihresgleichen nicht finden — ein Standardwerk!
    Im Schlußteil wird der Ansatz in Richtung einer personalen Beziehungssicht weiterentwickelt. Hier liegen pastoralanthropologisch und –ethisch noch ungehobene Schätze. Die bislang meist individuozentrisch mißverstandene Grundkonzeption von Rogers wird anthropologisch auf hohem Niveau neu gefaßt und eröffnet von daher sowohl dem binnentherapeutischen Gespräch als auch dem Dialog mit der Theologie wirklich neue Dimensionen, Möglichkeiten und Impulse.
    Fazit: Schmid ist eine beeindruckende Darstellung, ja Neukonstruktion des personzentrierten Ansatzes im Blick auf Gruppenarbeit und –psychotherapie gelungen."
    Univ. Prof. Heribert Wahl, Trier, in: Diakonia, Mainz-Freiburg/Br.

    Schmid ist derzeit auf dem Gebiet der Klientenzentrierten Psychotherapie der produktivste Schriftsteller, denn schon allein seine letzten zwei Bücher aus den vergangenen zwei Jahren weisen insgesamt 1256 Seiten auf. Die Ankündigung von Pfeiffer, daß dieses Handbuch über klientenzentrierte Gruppenpsychotherapie seinesgleichen nicht hat, kann ich voll bestätigen. Es ist die lang erwartete Weiterführung von Schmids erstem, theoretischem Teil. Auch dieser Teil ist wieder ein ordentlicher Brocken zum Lesen, den ich zuerst einmal halt weit weg ins Bücherregal gestellt habe. Aber wenn man dann einmal anfängt, liest es sich flott, da es insgesamt praxisorientiert ist. Dank eines Giganten wie Schmid ist nun die Lücke der Theoriebildung auf dem Gebiet der klientenorientierten Gruppentherapie überwunden. Meines Erachtens verdient dieses Buch einen wichtigen Platz in unserem Ansatz, insbesondere im Ausbildungsprogramm der Klientenzentrierten Gruppenpsychotherapie, die nun endlich eine weniger unsichere Grundlage erhalten hat.

    Schmid is momenteel de meest productieve schrijver over cliëntgerichte psychotherapie, want alleen al zijn twee meest recente boeken uit de afgelopen twee jaar beslaan tezamen 1256 pagina's. De aankondiging van Pfeiffer, dat dit handboek over cliëntgerichte groepspsychotherapie zijn werga niet kent, kan ik wel onderstrepen. Het is het langverwachte vervolg op Schmids eerste, theoretuische deel. Ook dit deel is weer een aardige kluif om te lezen, die ik in eerste instantie maar ver weg op een boekenplank legde. Maar eenmaal opgepakt leest her vlot, omdat he geheel op de praktijk gericht is. Dankzij een gigant als Schmid is nu de lacune van de theorievorming op het gebied van de cliëntgerichte groepstherapie weggewerkt. Mijns inziens verdient dit boek een belangrijke plaats in onze oriëntatie, in het bijzonder in de opleidingsroute voor de cliëntgerichte groepspsychotherapie, die nu eindelijk een minder wankele basis heeft gekregen.
    Hans Snijders, Tijdschrift voor Cliëntgerichte Psychotherapie, Niederlande

    Für die Praxis gibt es äußerst wertvolle Kapitel, die ausführlich auf mögliche Schwierigkeiten eingehen, die jemand in der Rolle des 'facilitators' haben könnte. Überhaupt wird die Rolle des 'facilitators' versus 'Gruppenleiters' vertieft diskutiert. Dabei wird deutlich, dass eine 'gute' und 'effiziente' Gruppentherapie im Kern nichts anderes als ein Encounter ist.
    Frank Margulies, "SGGT intern"

    Ich habe von Ihren Veröffentlichungen viel lernen können. Sie halfen mir vor allem, die Geschichte, den Kontext wie auch die Geisteshaltung der Rogers'schen Form der Begegnung zu verstehen.
    Hanspeter Schmitt, Universität Bamberg

    ... in drei Bänden auf knapp 1500 Seiten eine umfassende Theorie der Arbeit in Gruppen aus (gesprächs-) psychotherapeutischer, philosophischer und theologischer Sicht. ... allen zu empfehlen, die für ihre Arbeit mit Gruppen humanwissenschaftliche (insbesondere gesprächspsychotherapeutische) und theologische Informationen suchen."
    Holger Eschmann, Theologie für die Praxis

    Ich verwende dieses Buch, um eine "Psychologie-AG" an einem Oberstufengymnasium zu leiten und finde eine Reihe von Hinweisen, die mir tatsächlich weiterhelfen. Das Buch ist für mich eine sehr brauchbare Reflexionshilfe und beruhigt ungemein.
    Ulrich Scheicher, D

    STICHWÖRTER

    Gruppenpsychotherapie, Gruppenarbeit, Encounter-Gruppe, Begegnung/presence, Gegenwärtigkeit, Person, Systeme, Gruppentheorien, Gruppendynamik, Gruppenpsychotherapie, Indikation, Setting, Prozeß, Gruppenleitung, Facilitator, Übungen, Techniken, Großgruppe, Ausbildung, Supervision, Forschung, Kritik an der Encounter–Gruppe, Spiel, Handlung, La Jolla Programm, Körperarbeit in der Psychotherapie, Body Encounter, Macht, Aggression, Sexualität, Ethik, Liebe, Solidarität, Autonomie

    INHALTSVERZEICHNIS

    Vorwort
    »Penicillin, Radar und Encounter–Gruppen«

    I. Abschnitt
    »Mensch sein heißt, ›unheilbar sozial‹ sein«
    Zur Theorie der personzentrierten Gruppe


    1. Kapitel
    Die Gruppe und das Individuum
    Modelle und Theorien der Gruppe


    Implizite und explizite Theorien • Verschiedene Theoriemodelle • Rogers: Die Gruppe als Anwendungsgebiet der Zweierbeziehung • Pagès: Existentielle Theorie vom affektiven Leben der Gruppen • Egan: Die Gegenwart der Gruppe als Fokus • Beck: Die Gruppe als offenes organisiertes System • Bebout: Mutual coexperiencing • Braaten: Wiederherstellung der Selbst–Kohäsion durch die Gruppe • Mente, Spittler: Die erlebnisorientierte Gruppe als soziales Lernfeld • Wood: Synergie – Transpersonale Bewußtheit und Kreativität • Finke: Feld individueller und gruppendynamischer Prozesse • Lietaer: Die Gruppe als interpersonales Laboratorium • Sander, Esser: Interaktiv–szenischer Handlungsbereich

    2. Kapitel
    Gruppe und Person
    Kommt der Gruppe eine eigene Identität zu?


    Lewin: Das Ganze ist nicht einfach die Summe der Teile • Rogers: Die »Weisheit der Gruppe« und der Gruppenteilnehmer • Andere personzentrierte Autoren • R. Schindler: Eine sich personalisierende Gesellschaft • Zur Koinzidenz zwischen dem Persönlichen und dem Allgemeinen • Personale Qualitäten der Gruppe und Beziehungsqualitäten der Person

    3. Kapitel
    Die Gruppe als primäre Gegebenheit
    Der Personzentrierte Ansatz als Gruppenansatz

    Die »Einzel–Beziehung« als besonderer Fall der Gruppenarbeit • Der Stellenwert der Gruppe in der Personzentrierten Theorie • Historische und inhaltliche Argumente • Die Gruppe als Schnittstelle zwischen Person und Gesellschaft • Konsequenzen für den Personzentrierten Ansatz

    4. Kapitel
    Die Person im System
    Systemtheoretische und konstruktivistische Perspektiven


    Individueller versus systemischer Ansatz • Die Entwicklung der systemischen Therapie • Personzentrierte Familientherapie • Narrative Hermeneutik und personzentrierte Epistemologie • Bedarf es einer »systemischen Ergänzung« des Ansatzes?


    II. Abschnitt
    »Mensch sein heißt, ›miteinander in der Spur‹ sein«
    Zur Praxis der Gruppenarbeit


    5. Kapitel
    Was ist eine Personzentrierte Gruppe?
    Begriffe

    Was passiert in einer »Encounter–Gruppe«? • Was unterscheidet sie von anderen Zusammenkünften?

    1. Gruppe und Gruppendynamik
    Was ist eine Gruppe? • Was ist eine Selbsterfahrungsgruppe? • Was ist Gruppendynamik? • Was ist Gruppenpsychotherapie? • Verschiedene Gruppenbezeichnungen

    2. Personzentrierte Encounter–Gruppen 125
    Bezeichnungen für Personzentrierte Gruppen • Die klassische Beschreibung von Rogers: »basic encounter« • Unterscheidende Merkmale • Ziele einer Encounter–Gruppe • Encounter–Gruppe versus Psychotherapiegruppe

    6. Kapitel
    Für wen ist eine Gruppe hilfreich?
    Indikationen


    1. Einzelarbeit oder Gruppenarbeit?
    Die Gruppenbeziehungen und die Beziehung zu zweit • Vorteile der Gruppe • Nachteile der Gruppe • Wann ist die Einzelarbeit vorzuziehen?

    2. Indikation und Diagnostik in der Gruppenarbeit
    Indikationen und Kontraindikationen • Die wichtigsten Kriterien: Motivation, Freiwilligkeit, Beziehung • Diagnostik • Gruppe und Einzelarbeit?

    7. Kapitel
    Welche Rahmenbedingungen sind von Vorteil?
    Settings


    In der Regel ... • Mythen hinsichtlich Setting und Zusammensetzung

    1. Zusammensetzung und äußere Umstände
    Teilnehmerzahl • Zusammensetzung der Gruppe • Großgruppen versus Kleingruppen • Vorbereitung der Gruppenteilnehmer • Geleitete und leiterlose Gruppen

    2. Zeit und Ort
    Zeit • Ort • Kontakte außerhalb der Gruppensitzungen?

    3. Organisation und Struktur
    Struktur und Direktivität • Grad der Strukturiertheit • Thema oder kein Thema • Struktur und Macht

    8. Kapitel
    Was geht in der Gruppe vor?
    Prozesse


    Prozeßmodelle • Rogers: Elemente des Gruppenprozesses • Weitere Prozeßbeschreibungen • Die Gruppenteilnehmer sind der Prozeß

    9. Kapitel
    Was kann man in einer Gruppe lernen?
    Gruppenteilnehmer


    1. Mit wem wird gearbeitet? — Arbeit am einzelnen versus Arbeit an der Gruppe
    Personzentrierte Gruppenarbeit als Arbeit der Gruppe • Der Einfluß von Bezugspersonen auf die Gruppenteilnehmer

    2. Wodurch wird Veränderung erreicht? — Wirkfaktoren und Vorgänge bei den Teilnehmern
    »Therapeutische Primärfaktoren« und Motive nach Yalom • Wirkfaktoren nach Combs • Die personzentrierten Grundhaltungen bei den Teilnehmern •
    Personzentrierte Faktoren (Experiencing, Selbstexploration u. a.) • Gruppenpositionen • Die Gruppenteilnehmer als Co–Facilitators • Die Gruppenteilnehmer als Spieler


    3. Was bewirkt Gruppenselbsterfahrung? — Auswirkungen und Ziele
    Rogers: Die Entwicklung der Persönlichkeit ... • ... zieht eine Fülle von Konsequenzen nach sich: Andere Autoren • Selbst–Verwirklichung? • »Fully functioning person« in der »fully functioning group« • Die Gruppe als Lernort für Solidarität und Autonomie

    10. Kapitel
    Wie kann man eine Gruppe fördern?
    Gruppenleiter


    1. Gruppen »leiten«
    »Leiten« und »führen« • Der Gruppenleiter als Facilitator

    2. Das Selbstverständnis des Facilitators
    Das Verhalten ist Ausdruck des Menschenbildes • Der Facilitator als Experte dafür, kein Experte zu sein • Vertrauen in die Aktualisierungstendenz, nicht in Fertigkeiten • Der Gruppenleiter als Gruppenmitglied • Der Facilitator als Platzhalter für die Leiterrolle • Der Gruppenleiter als »convener« • Der Facilitator als Mitspieler • Der Leiter als »naiver und spontaner Forscher« • Der Gruppenleiter als Gruppendynamiker • Der Gruppenleiter ist für die Gruppe da, nicht umgekehrt • Zum Umgang des Facilitators mit der Macht • Die Verantwortlichkeit des Facilitators

    3. Die Grundhaltungen des Facilitators
    Das Klima und die Haltung • Jeder muß seinen eigenen Stil entwickeln • Die Einstellungen und das Verhalten des Facilitators • Authentisch handeln • Die Gruppe und den einzelnen wertschätzen • Einfühlend verstehen

    4. Nicht förderliche Verhaltensweisen

    5. Gemeinsam Gruppen leiten

    11. Kapitel
    Wie hilfreich sind Methoden?
    Gruppenübungen und Techniken


    Technik oder Kunst? • Methodenerweiterung versus Purismus • Zusätzliche Verfahren • Was durch Methoden gelernt wird und was mitgelernt wird • Schaden durch Encounter–Gruppen?

    12. Kapitel
    Was kann man in schwierigen Situationen tun?
    Gruppensituationen


    Anfänge • Schwierige Situationen • Abschlüsse

    13. Kapitel
    Personzentrierte Lerngemeinschaften
    Großgruppen

    1. Das Besondere an Großgruppen
    Was ist eine Großgruppe? • Die Bedeutung der Großgruppen und der Workshops • Spezifische Phänomene in großen Gruppen

    2. Abläufe von Großgruppen
    Die Vorbereitung von Workshops • Charakteristische Elemente im Prozeß von Workshops

    3. Lernerfahrungen und Theorie der Großgruppe
    Bedeutsame Lernmöglichkeiten • Theorie und Forschung

    4. Der Staff
    Funktionen des Staff • Spezifische Aufgaben des Facilitators • Gegenwärtigkeit und Kreativität in Großgruppen • Die Zusammenarbeit im Staff

    5. Anwendungsgebiete für Großgruppenerfahrungen
    Organisationen und Institutionen • Interkulturelle und Friedensarbeit

    III. Abschnitt
    »Mensch sein heißt, die Kunst der Begegnung zu lernen«
    Ausbildung, Supervision, Forschung, Kritik


    14. Kapitel
    »Man kann ein Individuum nicht zur Person trainieren«
    Personzentrierte Aus– und Fortbildung


    Methodischer versus personaler Ansatz • Was heißt ausbilden? • Das Dilemma: Persönlichkeitsförderung versus Beurteilung • Ausbildungsprogramme • Zur Bedeutung der Gruppe für die Ausbildung • Über die traditionellen Ausbildungskonzepte hinaus • Fort– und Weiterbildung

    15. Kapitel
    »Gegenwärtigkeit fördern«
    Supervision in der Gruppe

    Was ist Supervision? • Gruppensupervision • Prinzipien Personzentrierter Supervision • Organisationsentwicklung, Mitarbeiterberatung, Coaching

    16. Kapitel
    »Gruppenarbeit und Therapie transparent machen«
    Personzentrierte Forschung zur Gruppe

    Studien und Ergebnisse • Forschungsmethoden und Wissenschaftsverständnis • »Zu einer menschlicheren Wissenschaft vom Menschen«?

    17. Kapitel
    »Bedrohung der Person«?
    Kritik an der Encounter–Gruppe



    IV. Abschnitt
    »Ein unaufdringlich subversiver und revolutionärer Ansatz«
    Anwendungsbereiche und Modelle

    18. Kapitel
    »Eine weite Vielfalt«
    Die sogenannten Anwendungsbereiche


    Kreativer Zugang, nicht »Anwendung« • Bereiche personzentrierter Ansätze in Gruppen

    19. Kapitel
    »Ein Kontrastprogramm«
    Das La Jolla Programm,ein Personzentrierter Workshop


    Das La Jolla Programm in Kalifornien • Das La Jolla Programm in Österreich

    20. Kapitel
    »Body Encounter«
    Ein Experiment zur Integration des Körpers in die personzentrierte Arbeit

    Wir finden und arbeiten uns zusammen • Der Körper kommt zur Sprache • Die Teilnehmer drücken sich bewußt körperlich aus • Beispiele von Interaktionen und Prozessen • Lernerfahrungen • Wie wird es weitergehen?


    V. ABSCHNITT
    Macht, Aggression, Sexualität
    Tabuisierte Themen personaler Begegnung


    21. Kapitel
    »Ermächtigung«
    Ein neues Paradigma für den Umgang mit Macht

    »Macht« kommt von »Möglichkeit« — Zum Begriff • »Personale Macht« — Thesen aus personzentrierter Sicht • Die Encounter–Gruppe als Modell für herrschaftsfreien Diskurs

    22. Kapitel
    »Eigenständigkeit und Konfrontation«
    Aggression: Schritte zur Identität


    Entfremdung der Person und Schmerzreaktion der Seele • Schritte auseinander und aufeinander zu: Thesen • Zur Praxis des Umgangs mit Aggressionen

    23. Kapitel
    »Intimität, Zärtlichkeit und Lust«
    Sexualität: Transzendenz der Person


    Sexualität und Person–zentrierter Ansatz • Sexualität als Aktualisierung • Sexualität als Begegnung • Spielarten kongruenter und inkongruenter Sexualität • Bedingungen für erfüllte Sexualität • Inkongruente Sexualität als Entfremdung und deren Therapie • Sexualität, Erotik, Liebe


    VI. ABSCHNITT
    Die Kunst der Begegnung
    Perspektiven zur Weiterentwicklung des Personzentrierten Ansatzes


    24. Kapitel
    Ein personaler Ansatz — eine personale Therapie
    Vor einem Paradigmenwechsel?


    Hat die Gruppe eine Zukunft? • Wissenschaftliche und gesellschaftliche Konsequenzen • Der Personzentrierte Ansatz als dialogischer Ansatz

    25. Kapitel
    Antworten und verantworten — Solidarisch und autonom handeln
    Ansätze zu einer personzentrierten Ethik


    Du – der Andere • Ich – die Antwort • Er – der Dritte, Wir – die Gruppe • Welt – das Universum • Transzendenz • Koinzidenz von Personalem und Universellem

    26. Kapitel
    Personale Liebe
    Begegnung »von Angesicht zu Angesicht«


    Rogers: »Liebe – eine Zuneigung, die Kraft hat« • Liebe: Miteinandersein und Miteinanderwerden • Von Angesicht zu Angesicht – Face to face


    CARL R. ROGERS, Wie ich Gruppen leite

    Was ich in einer Gruppe tue • Nicht förderliches Verhalten


    Bibliographie (zu Band II)
    Register zu Band I und II

    Namensregister (Personen, Institutionen, Orte, Literatur) • Sachregister

    Weitere Informationen:  Junfermann Online (Autor-Suche: "Schmid")


    I. Band III. Band
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